
Toyota hat in den USA die aktualisierte Version des Tundra für das Modelljahr 2027 vorgestellt. Der größte Pickup des Herstellers erhielt ein überarbeitetes Frontdesign, neue digitale Funktionen und das Trailhunter-Paket, das sich an Käufer richtet, die an Reisen durch abgelegene Gebiete und Offroad-Aktivitäten interessiert sind.
Der oberhalb des Tacoma positionierte Tundra vertritt Toyota im nordamerikanischen Segment der großen Pickups, das als Full-Size-Klasse bekannt ist. Auf diesem Markt konkurriert das Modell mit etablierten Namen wie Ford F-150, Chevrolet Silverado 1500, Ram 1500 und GMC Sierra 1500.

Der Tundra führt dieses hart umkämpfte Segment, das seit Jahrzehnten von den Herstellern aus Detroit dominiert wird, zwar nicht an, nimmt für Toyota jedoch eine strategische Position ein. Das Modell ermöglicht es der Marke, in einer der wichtigsten und wertvollsten Fahrzeugkategorien der USA vertreten zu sein und Kunden anzusprechen, die hohe Anhängelast, viel Platz, Komfort, berufliche Nutzbarkeit und Ausstattung für Freizeitaktivitäten suchen.
Trotz der vorzeitigen Präsentation hat der Hersteller noch nicht alle technischen Daten, Preise oder Kapazitätsangaben der neuen Modellreihe bekannt gegeben. Die vollständigen Informationen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 veröffentlicht werden.
Frontdesign wurde überarbeitet

Der Tundra 2027 wurde von Toyotas Teams in Nordamerika entwickelt, darunter das Studio Calty Design Research, und verfügt über eine aufrechtere Frontpartie mit geraden Linien.
Das Design soll einen robusteren Eindruck vermitteln, ohne auf die hochwertige Verarbeitung der besser ausgestatteten Versionen zu verzichten. Der Kühlergrill verwendet sechseckige Elemente mit spezifischen Mustern für jede Konfiguration, während der untere Stoßfänger markantere Formen erhielt.
Die rechteckigen Zusatzscheinwerfer wurden in den Stoßfänger integriert. Je nach Version kann der Pickup außerdem mit einer im Kühlergrill installierten LED-Lichtleiste, Zusatzscheinwerfern von Rigid und vorderen Bergungshaken ausgestattet werden.

Toyota hat die optischen Unterschiede zwischen den für Arbeit, Offroad-Einsatz und das Luxussegment vorgesehenen Versionen beibehalten. Die Modellreihe wird weiterhin in den Ausstattungen SR, SR5, Limited, Platinum, 1794 Edition, TRD Pro und Capstone angeboten.
Trailhunter-Paket erweitert die Offroad-Fähigkeiten
Eine der wichtigsten Neuerungen ist das Trailhunter-Paket, das auf der Version SR5 basiert. Ziel ist es, eine ab Werk vorbereitete Ausstattung für Langstreckenreisen abseits asphaltierter Straßen anzubieten, eine Aktivität, die als Overlanding bekannt ist.
Das Paket umfasst Michelin-LTX-Trail-Reifen in der Größe 265/70 R18, Räder mit Bronze-Finish, eine von Old Man Emu vorbereitete Federung, zusätzlichen Unterbodenschutz und vordere Bergungshaken.

Ebenfalls Teil des Pakets sind die Geländewahl Multi-Terrain Select, die Niedriggeschwindigkeitsregelung Crawl Control und eine Hinterachsdifferenzialsperre. Diese Systeme helfen dabei, die Kraftübertragung und Traktion auf Untergründen wie Sand, Schlamm, Steinen und Abschnitten mit geringer Haftung zu steuern.
Trailhunter ersetzt den TRD Pro nicht. Während der TRD Pro weiterhin eine der spezialisiertesten Versionen der Modellreihe bleibt, soll das neue Paket Käufern, die direkt vom Hersteller montierte Offroad-Ausstattung wünschen, eine erschwinglichere Option bieten.
Der Tundra spielt für Toyota in den USA eine strategische Rolle
In den USA werden große Pickups nicht nur als Arbeitsfahrzeuge genutzt. Sie dienen auch als Familienautos, Luxusmodelle und Freizeitfahrzeuge, insbesondere in Regionen, in denen Ladekapazität, Anhängelast und die Fahrt auf unbefestigten Straßen geschätzt werden.
Der Tundra wurde speziell für dieses Kundenprofil entwickelt. Neben den Basis- und Mittelklasseversionen umfasst die Modellreihe auch Varianten mit hochwertiger Ausstattung wie Platinum, 1794 Edition und Capstone sowie die Offroad-Versionen TRD Pro und Trailhunter.
Mit dieser Vielfalt versucht Toyota, eine Alternative zu den Pickups der traditionellen amerikanischen Hersteller anzubieten und die Abmessungen eines Full-Size-Modells mit Hybridtechnologien, Sicherheitsausstattung und der mechanischen Identität der japanischen Marke zu verbinden.
14-Zoll-Bildschirm wird serienmäßig

Im Innenraum erhält der Tundra 2027 serienmäßig einen zentralen 14-Zoll-Bildschirm. Das System nutzt die neue Generation von Toyota Audio Multimedia, die in Nordamerika entwickelt wurde.
Die Benutzeroberfläche ist ähnlich wie bei einem Smartphone aufgebaut und ermöglicht es, die auf dem Startbildschirm angezeigten Elemente individuell anzupassen. Das System erhält außerdem eine 5G-Verbindung über das AT&T-Netzwerk sowie eine aktualisierte Version des Sprachassistenten, der mit dem Befehl „Hey Toyota“ aktiviert wird.
Die Verfügbarkeit einiger Dienste hängt von der Netzabdeckung und den auf dem nordamerikanischen Markt angebotenen Abonnementplänen ab.
Kameras können als Fahrtenrekorder verwendet werden
Eine weitere Neuerung ist die integrierte Drive Recorder Dash Cam. Bei Aktivierung nutzt das System die Außenkameras des Pickups, um 20 Sekunden lange Clips aufzuzeichnen.
Die Aufnahmen können manuell gestartet oder durch bestimmte vom Fahrzeug erkannte Ereignisse ausgelöst werden. Bei Versionen mit Rundumsichtsystem können auch weitere Kameras an der Aufzeichnung beteiligt sein.
Die Funktion kann nützlich sein, um Situationen während Fahrten, Manövern oder Offroad-Reisen zu dokumentieren. Toyota muss noch erläutern, wie die Dateien gespeichert und verwaltet werden.
Digitaler Schlüssel kann über die Wallet des Smartphones funktionieren
Der Tundra erhält außerdem eine verbesserte Version des digitalen Schlüssels. Neben der Toyota-App kann die Funktion über kompatible digitale Wallets von Apple, Google und Samsung verwaltet werden.
Der Fahrer kann das Smartphone verwenden, um den Pickup zu entriegeln, zu starten und zu fahren, sofern das Gerät und die Fahrzeugversion kompatibel sind. Der Schlüssel kann mit bis zu fünf weiteren Nutzern geteilt werden.
Dank NFC-Technologie kann der Zugang zum Fahrzeug für einen bestimmten Zeitraum weiterhin verfügbar bleiben, selbst wenn der Akku des Smartphones leer ist. Einige Funktionen erfordern ein aktives Abonnement des Dienstes Remote Connect.
V6-Benzin- und Hybridantriebe bleiben erhalten
Toyota hat bestätigt, dass der Tundra 2027 weiterhin mit Benzin- und Hybridantrieben erhältlich sein wird, die endgültigen technischen Daten der neuen Modellreihe wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Der Pickup verwendet derzeit in den konventionellen Versionen einen V6-Motor mit Biturbo-Aufladung. Die i-Force-Max-Konfigurationen kombinieren den Benzinmotor mit einem elektrischen System, um das Drehmoment zu erhöhen und das Ansprechverhalten bei Beschleunigung, Anhängerbetrieb und in Situationen mit höherem Leistungsbedarf zu verbessern.
In den Hybridversionen kann der Pickup mit einem 2,4-kW-Wechselrichter ausgestattet werden. Das Gerät ermöglicht die Stromversorgung von Werkzeugen, Campingausrüstung und anderen elektrischen Geräten.
Toyota Safety Sense 4.0 wird serienmäßig
Alle Versionen des Tundra 2027 werden mit Toyota Safety Sense 4.0 ausgestattet. Die neue Generation des Pakets umfasst aktualisierte Sensoren und Kameras, um Fahrzeuge, Fußgänger, Fahrbahnmarkierungen und Verkehrsschilder besser erkennen zu können.
Zu den angekündigten Funktionen gehören ein Kollisionsvermeidungssystem mit Fußgängererkennung, ein adaptiver Tempomat für verschiedene Geschwindigkeitsbereiche, ein Spurhaltewarnsystem mit Lenkunterstützung sowie eine Spurzentrierung.
Die Liste umfasst außerdem automatisches Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung und den Proactive Driving Assist, der in bestimmten Situationen eine moderate Brems- und Lenkunterstützung bieten kann.
Preise werden später bekannt gegeben
Toyota hat die Preise des Tundra 2027 sowie den Aufpreis für das Trailhunter-Paket noch nicht bekannt gegeben. Angaben zur Ladekapazität, maximalen Anhängelast, zum Verbrauch und zur Leistung sollen ebenfalls später veröffentlicht werden.
In den USA erhält der Pickup eine Basisgarantie von drei Jahren oder 36.000 Meilen, was etwa 58.000 Kilometern entspricht. Der Antriebsstrang ist fünf Jahre oder 60.000 Meilen, rund 97.000 Kilometer, abgedeckt.
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Quelle und Bilder: Toyota. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
